von cranach bis liebermann

Die KunstWelten bieten einen imposanten Rundgang durch die europäische Kunstgeschichte: Empfangen von einer der bedeutendsten Mittelaltersammlungen Deutschlands mit einzigartigen Altarwerken und Skulpturen, reisen die Besucher ins italienische Barockzeitalter und in die Blütezeit der niederländischen Malerei.

 

 

 

Am Beginn des Rundgangs durch die KunstWelten steht zunächst der niedersächsische Raum im Mittelpunkt – mit seinen bedeutenden Altären aus der Zeit der Internationalen Gotik um 1400. Darunter befinden sich der Barfüßeraltar aus Göttingen und die berühmte Goldene Tafel, die ursprünglich in der Michaeliskirche in Lüneburg aufgestellt war.

 

 

Künstler wie Lucas Cranach und Tilman Riemenschneider führen dem Besucher dann die hohe Kunst der deutschen Renaissance vor Augen, gefolgt von den großen italienischen Meistern Sandro Botticelli und Jacopo Pontormo.

 

 

Die Kunst des Barock erlebte eine Blütezeit in den Niederlanden, hier repräsentiert durch Werke von Peter Paul Rubens, Rembrandt van Rijn oder Jacob van Ruisdael. Für die deutsche Kunst des 19. Jahrhunderts stehen Werke von Caspar David Friedrich, Carl Spitzweg, Arnold Böcklin, Hans Thoma, Wilhelm Leibl, Adrian Ludwig Richter und anderen.

 

 

»die werke von caspar david friedrich gehören zu den ausstellungs-highlights im landesmuseum.« julian 28 jahre

Weltweit einmalig ist schließlich die Sammlung des deutschen Impressionismus und frühen Expressionismus: In der Landesgalerie befinden sich bedeutende Werkgruppen von Max Liebermann, Max Slevogt, Lovis Corinth und Paula Modersohn-Becker. Auch die französischen Impressionisten sind mit wichtigen Werken, unter anderem von Claude Monet und Alfred Sisley, vertreten. Diese umfangreiche Impressionismus-Sammlung verweist bereits in die Klassische Moderne.

 

»für jemanden,
der deutsche
impressionisten
so schätzt,
wie ich es tue,
ist die fülle
an werken
ganz besonders.«
renate, 62 jahre

»mein lieblingswerk in den kunstwelten ist das bild ›st. maria della salute in venedig‹ von paul signac. ich versinke einfach darin.« susanne, 40 jahre

kupferstichkabintett

Die graphische Sammlung im Landesmuseum Hannover gewährt mit ihren über 20.000 Handzeichnungen und Druckgraphiken einen exzellenten Einblick in das vielfältige Geschehen der europäischen Kunstgeschichte vom späten Mittelalter bis in das frühe 20. Jahrhundert.

Hunderte Werke Dürers, so sein berühmter Hieronymus im Gehäuse, zahlreiche italienische Handzeichnungen, darunter ein Skizzenblatt aus dem Umkreis Leonardo da Vincis, hunderte Werke Rembrandts, die epochalen Caprichos des Francisco de Goya, eine Landschaft Camille Pissarros sowie hunderte Zeichnungen und Graphiken Max Liebermanns, Max Slevogts und Lovis Corinths stehen hier beispielhaft für den künstlerischen Reichtum unseres Kupferstichkabinetts.

In kleinen Wechselausstellungen präsentieren wir ausgewählte Blätter, und auf Wunsch werden dem Besucher die sonst sorgfältig in Schränken aufbewahrten Werke zu Studium und Genuss vorgelegt.

 

 

münzkabinett

 

Eine Sonderrolle in den KunstWelten nimmt das Münzkabinett ein. Von den quantitativ am weitesten verbreiteten Medienträgern, den Münzen als alltäglichen Gebrauchsgegenständen, bis zu sehr wertvollen und außergewöhnlichen Medaillen gewährt diese Sammlung einen Einblick in die Schatzkammer der Könige von Hannover. Die geografischen Sammlungsschwerpunkte liegen in Niedersachsen, Großbritannien und Irland sowie den britischen Kolonien, bedingt durch die Personalunion zwischen dem Kurfürstentum und späteren Königreich Hannover mit dem Königreich Großbritannien zwischen 1714 und 1837.

                 

lageplan

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